II.
Neuzeit. – In der deutschen Sprache findet sich das Wort ‹W.› eigentlich erst im Neuhochdeutschen
[1]. Die Wortbildung stützt sich auf die zwei älteren Wörter ‹wahrhaft› und ‹wahrhaftig›, die beide den Inhalt «die wahrheit redend, aufrichtig»
[2] haben können. ‹W.› bildet zusammen mit ‹Aufrichtigkeit›, ‹Ehrlichkeit›
[3], ‹Redlichkeit›
[4], ‹Wahrheitsliebe› und ‹Authentizität› ein nicht ohne Schwierigkeiten zu differenzierendes Wortfeld. Sowohl das englische ‹veracity›
[5] als auch das französische ‹véracité›
[6] stammen ursprünglich aus dem 17. Jh. Ein wesentlicher thematischer Schwerpunkt der neuzeitlichen Diskussion der W. bleibt die Bestimmung des Gültigkeitsbereichs der W.-Pflicht. Auffällig ist insgesamt der Wechsel zwischen den unterschiedlichen begrifflichen Akzentuierungen, die sich ergeben, wenn die W. gegenüber anderen oder die W. gegenüber sich selbst gemeint ist.
Nach
R. Descartes besteht ein spezifisches Wesensmerkmal Gottes darin, daß dieser wahrhaftig ist («véritable»
[7] oder «verax»
[8]). Die göttliche W., die sich aus der Vollkommenheit Gottes herleiten läßt
[9], impliziert, daß Gott niemals betrügt und daß er aus diesem Grund auch in keiner Weise als Ursache menschlicher Irrtümer («causa errorum»
[10]) anzusehen ist. Im Zusammenhang der Diskussion verschiedener Wahrheitsbegriffe spricht
J. Locke von der moralischen Wahrheit, «which is speaking Things according to the persuasion of our own Minds ...»
[11]. Bezogen auf Lockes Definition der moralischen Wahrheit
[12], bringt
G. W. Leibniz den Ausdruck «Veracité»
[13] ins Spiel. Unmittelbar vorher hat jedoch
S. Pufendorf bereits einen Unterschied zwischen den Begriffen ‹moralische Wahrheit› und ‹W.› herausgestrichen
[14]. Gegen eine entsprechende Gleichsetzung von moralischer Wahrheit und W. wendet sich auch
Ch. Wolff[15]. Zwar orientiert sich der Begriff der W. an dem der moralischen Wahrheit, aber für ihn besteht die W. in der Grundeinstellung, das moralisch Wahre treffen zu wollen
[16] («veracitas ... est animus, aut, si mavis constans
& perpetua voluntas moraliter verum loquendi, quando alteri animi tui sensa significare teneris ...»)
[17]. Im Horizont seiner Begriffsunterscheidung leistet Wolff jene Vorarbeit, aufgrundderen «später andere Autoren eine unbedingte Pflicht, die Wahrheit zu sagen, begründen»
[18].
Nach
I. Kant kann W. weitgehend mit Aufrichtigkeit gleichgesetzt werden
[19], wobei Kant die W. vor allem ex negativo als «Widerspiel» der Lüge definiert
[20]. Im Bereich der Rechtslehre stellt die W. eine unbedingte Pflicht gegenüber jedem anderen Menschen dar
[21]. Da die W.-Pflicht «als die Basis aller auf Vertrag zu gründenden Pflichten angesehen werden muß, deren Gesetz, wenn man ihr auch nur die geringste Ausnahme einräumt, schwankend und unnütz gemacht wird»
[22], mithin «die oberste rechtliche Bedingung»
[23] auf dem Feld der Aussagen beschreibt und mit ihrer Verletzung «die Rechtsquelle unbrauchbar» würde, bezieht sie sich als Pflicht auf die «Menschheit überhaupt»
[24]. Im Rahmen der Tugendlehre bzw. unter moralphilosophischem Aspekt hingegen gehört die W. gemäß Kant zu den «Pflichten gegen sich selbst»
[25]. Vor dem Hintergrundjener Definition der Lüge, wie sie Augustinus in Anlehnung an Sallust vorlegt
[26], deutet Kant die Verletzung der W.-Pflicht wie schon Augustinus als einen «Mißbrauch der Sprache»
[27], d.h. des «Vermögens der Mittheilung seiner Gedanken»
[28]. Weil einem solchen Mißbrauch etwas zutiefst Widervernünftiges eignet und weil bei Kant die Vernünftigkeit den inneren Wert eines Menschen begründet, läßt sich die Verletzung der W.-Pflicht auch als «Wegwerfung und gleichsam Vernichtung seiner Menschenwürde»
[29] beschreiben.
G. W. F. Hegel ordnet die W. «den besondern Pflichten gegen die Anderen»
[30] zu; seine Auffassung bewegt sich dabei in der Nähe der aristotelischen Definition der W. als einer homiletischen Tugend. So begreift Hegel die W. als «Gleichheit dessen, was ist und dessen man sich bewußt ist, mit demjenigen ..., wie man für Andere da ist ...»
[31].
Negativ konnotiert ist die W. bei
F. Nietzsche: « ... wahrhaft zu sein, d.h. die usuellen Metaphern zu brauchen, also moralisch ausgedrückt: von der Verpflichtung, nach einer festen Convention zu lügen, schaarenweise in einem für alle verbindlichen Stile zu lügen»
[32]. Zum einen scheint die W. für das Funktionieren des Zusammenlebens der Menschen notwendig zu sein: «Die Noth erzeugt, unter Fällen, die W., als Existenzmittel einer Societät»
[33]. Zum anderen darf der Wahrhaftige aber nicht für sich in Anspruch nehmen, er spreche die Wahrheit: «So lernt doch, ... dass die Wahrheit anders bewiesen wird, als die W., und dass letztere durchaus kein Argument für die erstere ist!»
[34]. Denn genau darin liegt das Negativum herkömmlicher W. «Auf dieser Stufe der W. stehen noch viele brave Menschen: wenn sie sich selbstlos fühlen, scheint es ihnen erlaubt, es mit der Wahrheit leichter zu nehmen»
[35]. Nietzsche versucht das Positivum des Wahrhaftigseins, das er mit spezifischer intellektueller Aufrichtigkeit verknüpft, darum mit einem neuen Begriff zu fassen: der «Redlichkeit»
[36].
Eine ganz andere Unterscheidung hat
F. Paulsen im Blick, wenn er an der W. einen negativen und einen positiven Aspekt auseinanderhält. Ex negativo definiert, beschreibt ‹W.› das Verbot zu lügen; in der positiven Bestimmung meint ‹W.› das Gebot: «diene dem Nächsten mit der Wahrheit»
[37]. Das Lügenverbot als «negative W.» verweist auf das Prinzip der Gerechtigkeit; das Gebot der Förderung der Wahrheit als «positive W.» orientiert
sich an dem der Nächstenliebe. Die negative W. gründet auf der positiven, die ihrerseits wiederum zwei Aspekte einschließt: «erstens im persönlichen Verkehr mit dem Einzelnen, wo sie die Form des Belehrens und Beratens, des Ermahnens und Zurechtweisens hat; zweitens im öffentlichen Dienst der Wahrheit, wo sie die Form des Forschens, des Lehrens und Predigens annimmt»
[38].
Nach der Auffassung von
P. Natorp ist eine Abgrenzung zwischen «innerer» und «äußerer W.» vorzunehmen
[39]. Bei der «äußeren W.» geht es darum, anderen gegenüber aufrichtig zu sein; bei der «inneren W.» besteht die Verfehlung in der «Lüge gegen sich selbst» bzw. in einer Art Selbsttäuschung (s.d.)
[40]. Die innere W. bildet laut Natorp die Basis der äußeren W. und im Unterschied zu dieser eine «unbedingte, ausnahmslose Pflicht»
[41]. Darüber hinaus repräsentiert die innere W. den besonderen Fall einer Tugend, die nicht aus dem Zusammenleben der Menschen begründet werden kann: So «liegt ... der schließliche Grund dieser Tugend im Selbstbewußtsein des Individuums, nicht an sich in äußeren, gesellschaftlichen Beziehungen»
[42].
Um ein besonderes Moment ergänzt
W. Koppelmann die bisherigen Definitionen der W. als einer Pflicht. Er wendet sich gegen jede Form sogenannter «Geistesknechtschaft ..., deren Wesen in der Unterdrückung des freien Gedankenaustausches und der freien Meinungsäusserung besteht»
[43]. Zur W. im weiteren Sinne
[44] gehört nach ihm die Pflicht, sich sowohl auf dem Feld des Denkens und Redens als auch im Bereich des Handelns aktiv und «nach Kräften» für «das Recht der freien Meinungsäusserung» und «das Recht der Selbstbestimmung» der Vernünftigen insgesamt einzusetzen: «gegen allen von aussen kommenden Druck» sowie «gegen alle blosse Gewalt»
[45].
H. Cohen sieht in der W. jene grundlegende Tugend, die den «Weg der Selbsterkenntnis» beschreibt
[46] und die im Sinne der sokratisch-platonischen Tradition auf die Formel gebracht werden kann: «Rechenschaft geben»
[47]. «Die W. fordert für die Selbsterkenntnis beständige Selbstprüfung und Selbstkontrolle»
[48]. Für
N. Hartmann realisiert die W. einen «Intentionswert», wobei der «intendierte Wert» und Bezugspunkt der W. die «objektive Wahrheit» bildet
[49]. Im Anschluß an diese Unterscheidung führt er einen Begriff «öffentlicher W.» ein, ohne diesen genauer zu bestimmen
[50].
J.-P. Sartres Auseinandersetzung mit der W.-Thematik konzentriert sich auf die innere W. bzw. die innere Unwahrhaftigkeit («mauvaise foi»)
[51]. Für Sartre bildet die Unwahrhaftigkeit als eine Form der Selbsttäuschung
[52] Signum und Grenze der menschlichen Seinsweise
[53]. Eigentliche W., die in der Koinzidenz von Bewußtsein und Sein bestünde, scheint für Menschen grundsätzlich unmöglich zu sein. «Et cette impossibilité ... est notre incapacité même à nous reconnaître, à nous constituer comme étant ce que nous sommes, elle est cette nécessité qui veut que, dès que nous nous posons comme un certain être ..., nous dépassons cet être – et cela non pas vers un autre être: vers le vide, vers le rien»
[54].
O. F. Bollnow unternimmt den Versuch, die Tugend der W. in Abgrenzung zu den verwandten Tugenden wie der Ehrlichkeit, der Aufrichtigkeit, der Offenheit und der Echtheit zu bestimmen
[55]. Dabei setzt er W. mit innerer W. in eins
[56]. W. erschöpft sich für ihn daher nicht einfach darin, daß man nur das sagt, was man tatsächlich denkt, sondern sie besteht wesentlich in einem Selbstverhältnis des Menschen
[57]. Dieses Selbstverhältnis bezieht sich mit auf
das Spannungsverhältnis zwischen dem eigenen Bedürfnis, sich anzupassen, und dem Vermögen der Selbstbehauptung. «W. ist die einem Widerstand abgenötigte Durchsichtigkeit eines Menschen für sich selbst»
[58].
Nach
J. Habermas ist W. neben Verständlichkeit, Wahrheit und Richtigkeit eines der vier Momente der Vernünftigkeit
[59]. Alle vier zusammen bezeichnen das Minimalinventar jener «Geltungsansprüche», die bei jeder «auf Verständigung angelegten Kommunikation» erhoben werden
[60]. Im Gegensatz zu den Ansprüchen auf Wahrheit und auf Richtigkeit kann der Anspruch auf W. allerdings laut Habermas im Bereich echter Kommunikation keineswegs «diskursiv», sondern lediglich «in Handlungszusammenhängen» überprüft werden
[61]. Dem Anspruch auf W. steht auf seiten der Kommunikationspartner gegebenenfalls die «Glaubensgewißheit» gegenüber
[62]. Schließlich ist mit ‹W.› eine Voraussetzung der «idealen Sprechsituationen» genannt. «Das ... W.-Postulat beschreibt die formale Eigenschaft reinen kommunikativen Handelns, die für die Teilnehmer praktischer Diskurse, soweit diese die Kraft rationaler Motivation sollen entfalten können, gefordert werden muß»
[63].
In jüngster Zeit versucht
B. Williams, die Frage nach dem Stellenwert der W. in ihrem Verhältnis zur Wahrheit, zur Freiheit und zur Gerechtigkeit zu klären
[64]. Das Ideal der W. und die Vorbehalte gegenüber «objektiver Wahrheit» eröffnen ein Spannungsfeld
[65], innerhalb dessen sich nach Williams die Grundfrage aufdrängt: «Einen wie anspruchsvollen Wahrheitsbegriff brauchen wir, um uns die W. verständlich zu machen?»
[66].
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Vgl. Art. ‹Wahrhaftigkeit›. Grimm 13 (1922) 836–838, 836. |
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Art. ‹Wahrhaft›, a.O. 813–822, 813; Art. ‹Wahrhaftig›, a.O. 825–835, 826. |
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Vgl. Art. ‹Ehrlichkeit›. Hist. Wb. Philos. 2 (1972) 325f., hier: 326. |
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Vgl. Art. ‹Redlichkeit›. Hist. Wb. Philos. 8 (1992) 363–369, hier: 363. |
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Vgl. The Oxford English dict. 18 ( 21989) 526. |
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Vgl. Frz. etymol. Wb. 14 (1961) 274. |
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R. Descartes: Disc. de la méth. IV, 8 (1637). Oeuvr., hg. Ch. Adam/P. Tannery [A/T] (Paris 1897–1913, 21964 –74) 6, 40. |
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Principia philos. I, 29 (1644). A/T 8/1, 16. |
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Vgl. Medit. de prima philos. IV, 17 (1641). A/T 7, 62. |
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J. Locke: An ess. conc. human underst. IV, 5, § 11 (1690), hg. P. H. Nidditch (Oxford 1975) 578. |
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Vgl. Art. ‹Wahrheit, praktische bzw. moralische›. |
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G. W. Leibniz: Nouv. ess. sur l'entend. humain IV, 5, § 11 [1703–05] (1765). Akad.-A. VI/4 (1962) 397. |
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S. Pufendorf: De officio VII, 248 (1673); vgl. M. Annen: Das Problem der W. in der Philos. der dtsch. Aufklärung (1997) 27 (Anm. 42). |
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Vgl. hierzu und im Folgenden: Annen, a.O. bes. 23–28. |
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Vgl. Ch. Wolff: Jus naturae § 181 (1743). Ges. Werke II/19, 120f.; Philos. moralis sive Ethica § 522 (1753), a.O. II/16, 709f. |
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I. Kant: Met. der Sitten (1797). Akad.-A. 6, 429. |
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Vgl. Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen (1797). Akad.-A. 8, 426. 428f. |
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Vgl. Art. ‹Lüge›. Hist. Wb. Philos. 5 (1980) 533–545, hier: 534. |
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Vgl. S. Dietz: Der Wert der Lüge (2002) 128–198. |
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G. W. F. Hegel: Philos. Propädeutik (1809/11, 1840) 92. |
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a.O.; vgl. Art. ‹Lüge›, a.O. [26] 542. |
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F. Nietzsche: Über Wahrheit und Lüge im aussermoral. Sinne § 1 [1870–73]. Krit. Ges.ausg., hg. G. Colli/M. Montinari [KGA] (1967ff.) 3/2, 375; vgl. hier und im Folgenden: A. Danecke: W. (1971) 23–39. |
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Nachgel. Frg. Sommer 1872–Anfang 1873 19[177]. KGA 3/4, 61. |
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Morgenröthe I, § 73 (1881/87). KGA 5/1, 68. |
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a.O.; vgl. Art. ‹Redlichkeit›, a.O. [4] 366. |
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F. Paulsen: System der Ethik (1889) 535. |
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Vgl. P. Natorp: Sozialpädagogik (1899, 21904) 112f. 116f. 124f. |
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W. Koppelmann: Kritik des sittl. Bewusstseins (1904) 78. |
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H. Cohen: Ethik des reinen Willens (1904, 41923) 504f. |
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N. Hartmann: Ethik (1926) 462. |
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Vgl. J.-P. Sartre: L'être et le néant (Paris 1943) 85–111, bes. 87f. |
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Vgl. Art. ‹Selbsttäuschung III.›. Hist. Wb. Philos. 9 (1995) 544. |
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Sartre, a.O. [51] 94ff.; vgl. ferner: Danecke, a.O. [32] 121–125. |
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Vgl. O. F. Bollnow: Wesen und Wandel der Tugenden (1958) 135–154. |
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Vgl. J. Habermas: Wahrheitstheorien (1972, 1995) 137; vgl. dazu: Dietz, a.O. [27] 94–105. |
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B. Williams: Der Wert der Wahrheit (1998), dtsch. Übers. der unveröff. Vorlesungen: Truthfulness as a political ideal [1996]; vgl. Truth and truthfulness (Princeton 2002). |
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S. Bok: Lying (New York 1978). – D. Nyberg: The varnished truth (Chicago 1993). – M. Annen s. Anm. [14]. – S. Dietz s. Anm. [27].