Handbuch Philosophische Ästhetik
Autorinnen und Autoren
Handbuch Philosophische ÄsthetikAutorinnen und Autoren10.24894/978-3-7965-5190-1Jochen Briesen, Christoph Demmerling, Lisa SchmalzriedAutorinnen und Autoren Larissa Berger wurde 2019 an der Universität Siegen mit einer Arbeit zu Immanuel Kants Analytik des Schönen promoviert. Die Arbeit mit dem Titel Kants Theorie des Schönen. Eine kommentarische Interpretation zu den §§ 1- 22 der Kritik der Urteilskraft (Karl-Alber-Verlag 2022 ) wurde mit dem Karl Alber Preis des Philosophischen Jahrbuchs ausgezeichnet. Neben der Philosophie Kants und der Ästhetik stehen die Philosophie der moralischen Wahrnehmung und das Menschenrecht auf Bildung im Zentrum von Bergers Forschung. Derzeit ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität Siegen sowie am Digitalen Kant-Zentrum NRW. Auslandsaufenthalte führten sie an die Northwestern University ( Evanston, IL ), das Institut Jean Nicod ( Paris ) sowie das Massachusetts Institute of Technology ( Cambridge, MA). Jochen Briesen widmet sich in seiner Forschung vor allem der Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Ästhetik. Er wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert und an der Freien Universität Berlin habilitiert. Neben diesen Stationen war er an den Universitäten Bonn, Konstanz und Köln tätig. Darüber hinaus wurde er mit einem Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet und hatte als Visiting Scholar Forschungsaufenthalte an der Harvard University, der Universität Uppsala und der New York University. Er ist der Autor zahlreicher Publikationen, u. a. der Monographie Ästhetische Urteile und ästhetische Eigenschaften (Klostermann 2020 ). Seit Oktober 2024 hat er die Professur für Theoretische Philosophie an der Universität Heidelberg inne. Lukas Daum ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kollegforschungsgruppe Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel. Er forscht an der Schnittstelle von angewandter Ethik und Ästhetik. Sein besonderes Interesse gilt der philosophischen Untersuchung von Populärkultur und ihrem Status als Kunst. Er hat zu Themen wie dem Verhältnis von Kunst und Moral, Jazz als absolute Musik und der Philosophie der Computerspiele publiziert. Christoph Demmerling ist Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Theoretische Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Themen der Sprachphilosophie, der Philosophie des Geistes, insbesondere der Philosophie der Gefühle sowie der Geschichte der Philosophie im 20. Jahrhundert. Buchpublikationen u. a.: Sprache und Verdinglichung. Wittgenstein, Adorno und das Projekt einer kritischen Theorie ( Suhrkamp 1994 ), Sinn, Bedeutung, Verstehen. Untersuchungen zu Sprachphilosophie und Hermeneutik (Mentis 2002 ). Außerdem hat er zahlreiche Aufsätze zu Themen der kritischen Theorie, Phänomenologie, Hermeneutik und analytischen Philosophie verfasst. Er ist Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Philosophie. Daniel Martin Feige publiziert und forscht an der Schnittstelle der philosophischen Ästhetik und der philosophischen Anthropologie. Er wurde an der Goethe-Universität Frankfurt/ M. promoviert, die Habilitation erfolgte an der Freien Universität Berlin. Seit 2018 ist er Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im Jahr 2018 erschien seine Monographie Design. Eine philosophische Analyse im Suhrkamp Verlag. Seine jüngste Monographie ist Die Natur des Menschen ( Suhrkamp 2022 ); im Erscheinen sind folgende Monographien : Philosophie der Musik. Musikästhetik im Ausgang von Adorno ( Edition Text+Kritik ) und Kritik der Digitalisierung. Technik, Rationalität und Kunst (Meiner ). Sarah Hegenbart konzentriert sich in ihrer Forschung auf die normativen Forderungen transkultureller Kunstwerke der Gegenwart und deren politischen Implikationen im Hinblick auf Themenfelder wie Klimagerechtigkeit, Populismus, Rassismus und die Folgen von (Neo‐)Kolonialismus. Sie arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität München und leitet ein Work Package des Horizon-2020-Forschungsprojekts « Art and Research on Transformations of Individuals and Societies » für die University of Oxford. Vor ihrer Promotion am Courtauld Institute of Art in London absolvierte sie einen Master in Ancient Philosophy an der University of Oxford und einen Magister in Philosophie und Kunstgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. Zu ihren aktuellen Publikationen gehören die Monographien From Bayreuth to Burkina Faso : Christoph Schlingensief’ s Opera Village Africa as Postcolonial Gesamtkunstwerk ( Leuven University Press 2022 ), Oper der Ambiguitäten : Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika ( Edition Metzel 2021) sowie die Anthologie Curating Transcultural Spaces : Perspectives on Postcolonial Conflicts in Museum Culture ( Bloomsbury 2024 ). Olaf L. Müller ist seit 2003 Professor für Wissenschaftstheorie und Naturphilosophie an der Humboldt-Universität Berlin ( www.farbenstreit.de). In seinen letzten Büchern setzte er sich für Goethes Farbenlehre ein (Mehr Licht, Fischer 2015 ), analysierte die Rolle des Schönheitssinns in der physikalischen Erkenntnis ( Zu schön, um falsch zu sein, Fischer 2019 ), erzählte die Geschichte der Ent- 280 Autorinnen und Autoren deckung des UV-Lichts ( Ultraviolett, Wallstein 2021) und plädierte für einen pragmatischen Pazifismus ( Pazifismus, Reclam 2022 ). Demnächst erscheint seine Warnung vor dem Atomkrieg (Atomkrieg, Reclam 2025 ). Birgit Recki ist Professorin für Philosophie an der Universität Hamburg, wo sie nach ihrer Emeritierung Anfang 2020 bis 2023 auf einer Seniorprofessur gearbeitet hat. Ihre Schwerpunkte liegen in Ethik, Ästhetik, Kulturphilosophie und Philosophischer Anthropologie, historisch bei Kant und in der Philosophie der Aufklärung und des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1997 und 2007 hat sie die Edition der Gesammelten Werke Ernst Cassirers in der Hamburger Ausgabe in 25 Bänden geleitet. Seit 2014 gehört sie dem Direktorium des Hamburger Warburg- Hauses an. Sie ist Autorin zahlreicher Aufsätze und Monographien ; im Kant- Jahr 2024 erschien das Buch Kants Kritik der Vernunft als Theorie der Freiheit im Karl-Alber-Verlag. Maria Elisabeth Reicher promovierte 1998 an der Universität Graz im Fach Philosophie und habilitierte sich ebendort 2004 mit der Monographie Referenz, Quantifik ation und ontologische Festle gung. Nach einer Reihe von Gastdoze nturen und Vertretungen im In- und Ausland erhielt sie ein Forschungsstipendium am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald. Seit 2004 lehrt sie an der RWTH Aachen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Ontologie, Philosophie der Logik, Sprachphilosophie, Ästhetik, Philosophie der Artefakte und Geschichte der Gegenwartsphilosophie. Ihre Einführung in die philosophische Ästhetik (WBG 2005 ) ist bereits in dritter Auflage erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt. Außerdem publizierte sie zur Ästhetik die Monographie Werk und Autorschaft. Eine Ontologie der Kunst (Mentis 2019 ). Lisa Schmalzrieds Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Ästhetik und Kunstphilosophie, der normativen und angewandten Ethik und der Sozial- und Kulturphilosophie. Nach ihrem Studium an der Ludwig-Maximilians- Universität München und der University of St. Andrews wurde sie an der LMU München promoviert und an der Universität Luzern habilitiert. Anschließend war sie akademische Leiterin des Doktorandenkollegs Ethik und gute Unternehmensführung am Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik. Nach Vertretungsprofessuren für praktische Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Hamburg übernimmt sie ab März 2025 die Professur für Kultur- und Sozialphilosophie an der Hochschule Merseburg. Ihre neuste Monografie Menschliche Schönheit ist 2021 beim Brill/ Mentis Verlag erschienen. Reinold Schmücker ist Professor für Philosophie an der Universität Münster. Sein Forschungsinteresse gilt neben der Ästhetik insbesondere der Ethik, der Po- Autorinnen und Autoren 281 litischen Philosophie, der Rechtsphilosophie und der Artefaktphilosophie. Von 2010 bis 2018 war er Mitglied der Kolleg-Forschungsgruppe Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik. 2015/ 16 leitete er zusammen mit Thomas Dreier und Pavel Zahrádka eine von ihm initiierte internationale Forschungsgruppe zur Ethik des Kopierens am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld. Seit 2023 ist er Sprecher der Kolleg- Forschungsgruppe Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel an der Universität Münster. Von 2022 bis 2024 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Seine Monographie Was ist Kunst ? ist 2014 in einer Neuausgabe bei Klostermann erschienen. Martin Seel ist Professor em. für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt/ M. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen in der Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes, Ethik und Ästhetik. Buchveröffentlichungen u. a.: Eine Ästhetik der Natur ( Suhrkamp 1991); Ästhetik des Erscheinens ( Suhrkamp 2000 ); Sich bestimmen lassen. Studien zur theoretischen und praktischen Philosophie ( Suhrkamp 2002 ); Die Künste des Kinos ( Fischer 2013 ); Nichtrechthabenwollen. Gedankenspiele ( Fischer 2018 ); Spiele der Sprache ( Fischer 2023 ). Jakob Steinbrenner ist apl. Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Oktober 2012 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Stuttgart. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kunst- und Zeichentheorie, Kulturwissenschaft und Sprachphilosophie. Er ist Autor zweier Monographien : Zeichen über Zeichen. Grundlagen einer Theorie der Metabezugnahme ( Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren 2004 ) und Kognitivismus in der Ästhetik (Königshausen & Neumann 1996 ). Ingrid Vendrell Ferran ist Professorin für Theoretische Philosophie an der Universität Marburg. Sie arbeitet vor allem in den Bereichen der Phänomenologie, Philosophie des Geistes, Ästhetik und Erkenntnistheorie. Konkret hat sie über Emotionen, Empathie, Imagination, Fiktion, Gedächtnis und Werte gearbeitet. Historisch kennt sie sich gut mit der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts aus, besonders der Brentano-Schule und der Phänomenologie. Vendrell Ferran wurde an der Freien Universität Berlin promoviert und an der Universität Jena habilitiert. Sie ist Autorin zweier Monographien : Die Emotionen. Gefühle in der realistischen Phänomenologie ( De Gruyter 2008 ) und Die Vielfalt der Erkenntnis. Eine Analyse des kognitiven Werts der Literatur ( Mentis 2018 ). 282 Autorinnen und Autoren Das Signet des Schwabe Verlags ist die Druckermarke der 1488 in Basel gegründeten Offizin Petri, des Ursprungs des heutigen Verlagshauses. Das Signet verweist auf die Anfänge des Buchdrucks und stammt aus dem Umkreis von Hans Holbein. Es illustriert die Bibelstelle Jeremia 23,29 : « Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeisst ? » www.schwabe.ch JOCHEN BRIESEN CHRISTOPH DEMMERLING LISA SCHMALZRIED (HG.) JOCHEN BRIESEN / CHRISTOPH DEMMERLING / LISA SCHMALZRIED (HG.) PHILOSOPHIE UND ÄSTHETIK BD 1 PHÄ BD 1 Handbuch Philosophische Ästhetik Handbuch Philosophische Ästhetik Handbuch Philosophische Ästhetik Dieses Handbuch führt prägnant in die philosophische Ästhetik ein, indem es sowohl klassisch-historische als auch zeitgenössische Positionen und Theorien behandelt. Der Band ist in vier Bereiche gegliedert: Ästhetische Eigenschaften, Ästhetische Objekte, Ästhetische Erfahrungen und Urteile sowie Das Schöne, das Wahre und das Gute. Philosophische Ästhetik ist vielfältig. Dies spiegelt sich in den unterschiedlichen Fragestellungen der Beiträge ebenso wider wie in deren unterschiedlichen Zugängen, die von systematisch bis historisch, von analytisch bis phänomenologisch oder hermeneutisch reichen. PHILOSOPHIE UND ÄSTHETIK Jochen Briesen ist Professor für Theoretische Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Christoph Demmerling ist Professor für Philosophie mit Schwerpunkt theoretische Philosophie an der Friedrich- Schiller-Universität Jena. Er ist Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Philosophie. Lisa Schmalzried ist Privatdozentin für Philosophie an der Universität Luzern und vertritt aktuell den Lehrstuhl für praktische Philosophie an der Universität Hamburg. Ab dem Sommersemester 2025 wird sie Professorin für Kultur- und Sozialphilosophie an der Hochschule Merseburg sein.